Organisationen im Web

Internet wichtigster Kommunikationskanal für Organisationen

Mitgliedergewinnung, Netzwerkpflege, Vereinsleben, Informationsaustausch – auch für Berufsorganisationen und Vereine ist das Internet der wichtigste Kommunikationskanal geworden. Drei Grundregeln für einen wirkungsvollen Internetauftritt von Organisationen

74 Prozent der deutschen Erwachsenen nutzten im dritten Quartal 2011 das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo. Je höher der Bildungsabschluss und je höher die Position der User ist, umso stärker ist die Nutzung. Aus diesen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen e.V. (1) wird deutlich: Wer Ziele hat, braucht einen wirkungsvollen Internetauftritt. „Das gilt mittlerweile für jedes Unternehmen und jede Organisation“, sagt Minou Tikrani, geschäftsführende Gesellschafterin der Konstruktiv PR-Beratungsgesellschaft mbH. „Wir haben festgestellt, dass eine Organisation, egal welcher Art, die heute keine eigene Internetadresse hat, geradezu als unseriös eingestuft wird“, so Tikrani.

Sie entwickelt mit ihrer Agentur seit 20 Jahren Webseiten und pflegt seit 14 Jahren für ihre Klienten Beziehungen im Internet. „Wir nennen das Web Relations, bis vor kurzem war es unter Web 2.0 bekannt, heute sagt man Social Media“, so Tikrani. Im harten Wettbewerb selbst unter Verbänden und Vereinen kommt nur zum Ziel, wer seine Leistungsfähigkeit glaubwürdig und authentisch im Netz darstellt. Hinzu kommen neben dem wirkungsvollen Internetauftritt immer mehr auch die Beziehungen im Netz, die zum Beispiel über Social Media aufgebaut und gepflegt werden. „Damit ist das Internet der wichtigste Kommunikationskanal geworden“, sagt Minou Tikrani.

Website VEEK

Die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. beschreitet als größte wirtschaftsethische Vereinigung Deutschlands neue Wege im Netz. „Ziel war es, die traditionsreiche Vereinigung als moderne Organisation aufzustellen. Das geht heute nicht mehr ohne attraktive Internetpräsenz und die Verknüpfung zu Social Media“, so Minou Tikrani. „Wie der Ehrbare Kaufmann müssen viele im Internet das Außergewöhnliche ihres Angebots erfühlbar machen, gleichzeitig eine Fülle an sachlichen Informationen transportieren und dabei den Geist ihrer Unternehmung vermitteln“, sagt Minou Tikrani.

Im Wesentlichen müssen dabei drei Grundregeln beachtet werden: 1. Beschränkung auf das Wesentliche 2. Mit Bildern sprechen 3. Aktuell bleiben Die Kunst liegt dann darin 1. das Wesentliche vom Wichtigen zu unterscheiden (dem Anbieter sind in der Regel auch Details wichtig, die für die Kommunikation im Netz nicht relevant sind) 2. eine adäquate Bildsprache zu finden und diese in angemessener Qualität umzusetzen 3. im Tagesgeschäft nicht die Aktualisierung der Internetseite zu vergessen. „Wer Wirkung im Netz erreichen möchte, sollte am Anfang an den richtigen Stellen investieren“, sagt Minou Tikrani. Ein externer Berater ist ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung der Inhalte. „Selbst wenn oder gerade weil er nicht bis ins Detail mit der Materie vertraut ist, kann sich ein guter Berater schnell in die Thematik einarbeiten und stößt dabei auf die wesentlichen Fragen, die auf der Webseite beantwortet werden müssen“, sagt Tikrani. „Er bringt außerdem Kenntnisse aus anderen Branchen und Kommunikations-Know-How mit.“ Dazu gehören zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierung der Texte und ein Auge für die richtigen Motive.

Die Auswahl eines geeigneten Content Management Systems verdient ebenfalls besonderes Augenmerk. Es muss dem Redakteur erlauben, auch ohne Programmierkenntnisse, die Inhalte seiner Internetpräsenz schnell, unabhängig und flexibel zu ändern und zu ergänzen. „Damit ist der Grundstein zur Erfüllung der dritten Grundregel gelegt: die Seite kontinuierlich zu aktualisieren“, so Minou Tikrani. Hier sieht sie den größten Handlungsbedarf. „Ist eine Broschüre gedruckt, kann nichts mehr geändert werden, eine Internetpräsenz ist dagegen niemals fertig“, sagt die 52-jährige Beraterin. Stehen keine oder nur kleine Budgets zur kontinuierlichen Pflege der Internetseite zur Verfügung, empfiehlt Minou Tikrani in Hilfe zur Selbsthilfe zu investieren. Häufig finden sich Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter oder Vereinsmitglieder, die sich mit Begeisterung dieser Aufgabe widmen und dafür geeignet sind. Mit einer entsprechenden Schulung in der Bedienung des Systems und einem Textworkshop sind sie in der Regel in der Lage, News für das Internet zu schreiben. „Es muss nicht immer alles perfekt sein, oft genügen kleine Meldungen zu aktuellen Ereignisse, ein Statement zu einem allgemeinen Trend oder das Teilen einer Nachricht.“

Teilen und Mitteilen sind auch die Grundregeln für Social-Media-Aktivitäten die immer wichtiger werden. „Wir haben schon sehr viele gute Erfahrungen gemacht und positive Effekte für Organisationen erzielt“, sagt Minou Tikrani. „Im Moment erkennen viele noch nicht das Potenzial, ich rate aber jedem, wenigstens dabei zu sein und zu beobachten, was die anderen so machen und davon zu lernen.“ Wer junge Menschen erreichen möchte, kommt an Facebook, Twitter und anderen Plattformen nicht mehr vorbei – und wenn die Geschichte bis ins letzte Jahrtausend zurück reicht. Konstruktiv ist auf die Kommunikationsberatung von Business-to-Business-Unternehmen spezialisiert und wurde 1992 von der Architektin und Journalistin Minou Tikrani gegründet. Sie leitet das Team von acht Mitarbeitern gemeinsam mit Oliver Jahn. Konstruktiv hat Repräsentanzen in Bonn, Berlin und Zürich. Zu den Klienten zählen unter anderem die Dahler & Company Group, Strabag, Züblin, die Baumschule Bruns und der Tabakkonzern Reemtsma sowie Manager und Künstler.

Website Farmatic

Neu im Netz aus dem Hause Konstruktiv PR ist die Farmatic Anlagenbau GmbH (www.farmatic.com).

Ansprechpartner für weitere Informationen:
Konstruktiv PR-Beratungsgesellschaft mbH Minou Tikrani, Geschäftsführerin, tikrani@konstruktiv-pr.de Poststraße 14/16, 20354 Hamburg Telefon: +49 40 552003-0

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