Das Außergewöhnliche des Angebots erfühlbar machen
„Wer nicht im Netz ist, gilt als unseriös“ – drei Grundregeln für einen wirkungsvollen Internetauftritt im Business-to-Business
74 Prozent der deutschen Erwachsenen nutzten im dritten Quartal 2011 das Internet zu Hause, am Arbeitsplatz oder anderswo. Je höher der Bildungsabschluss und je höher die Position der User ist, umso stärker ist die Nutzung. Aus diesen Zahlen der Forschungsgruppe Wahlen e.V. (1) wird deutlich: Wer als kompetenter Partner im Geschäftsleben auftreten möchte, braucht einen wirkungsvollen Internetauftritt. „Das gilt mittlerweile für jede Branche und jede Unternehmensgröße“, sagt Minou Tikrani, geschäftsführende Gesellschafterin der Konstruktiv PR-Beratungsgesellschaft mbH.
„Wir haben festgestellt, dass eine Firma, die heute keine eigene Internetadresse hat, geradezu als unseriös eingestuft wird“, so Tikrani. Sie entwickelt mit ihrer Agentur seit 20 Jahren Webseiten für sogenannte Business-to-Business-Unternehmen, also Unternehmen, deren Kunden wiederum Firmen sind. „Im harten Wettbewerb kommt als möglicher Auftragnehmer nur noch in Frage, wer seine Leistungsfähigkeit glaubwürdig und authentisch im Netz darstellt.“ Hinzu kommen neben dem wirkungsvollen Internetauftritt immer mehr auch die Beziehungen im Netz, die zum Beispiel über Social Media aufgebaut und gepflegt werden. „Damit ist das Internet der wichtigste Kommunikationskanal geworden“, sagt Minou Tikrani.
Als überwiegend international tätiges Unternehmen gehört Farmatic Anlagenbau GmbH zu den wichtigen Spielern auf dem Feld der Energiegewinnung aus Biomasse. Seinem neuen Slogan folgend – Energie aus besseren Ideen – geht das Unternehmen auf www.farmatic.com neue Wege. „Die Produkte und Leistungen des renommierten Unternehmens scheinen zunächst sehr profan“, so Tikrani. Behälter, Leitungen, Rührwerke – daran ist scheinbar nichts Spektakuläres. Das Besondere liegt im Detail. Wie Farmatic müssen viele Anbieter im Internet das Außergewöhnliche ihres Angebots erfühlbar machen, gleichzeitig eine Fülle an sachlichen Informationen transportieren und dabei den Geist ihres Unternehmens vermitteln, gerade bei schwer erklärbaren Produkten“, sagt Minou Tikrani.
Im Wesentlichen müssen B-to-B-Unternehmen drei Grundregeln beachten:
1. Beschränkung auf das Wesentliche
2. Mit Bildern sprechen
3. Aktuell bleiben
Die Kunst liegt dann darin
1. das Wesentliche vom Wichtigen zu unterscheiden (den Experten sind in der Regel auch Details wichtig, die für die Kommunikation im Netz nicht relevant sind)
2. eine adäquate Bildsprache zu finden und diese in angemessener Qualität umzusetzen
3. im Tagesgeschäft nicht die Aktualisierung der Internetseite zu vergessen.
„Wer Wirkung im Netz erzielen möchte, sollte am Anfang an den richtigen Stellen investieren“, sagt Minou Tikrani. Ein externer Berater ist ein wichtiger Baustein bei der Entwicklung der Inhalte. „Selbst wenn oder gerade weil er nicht bis ins Detail mit der Materie vertraut ist, kann sich ein guter Berater schnell in die Thematik einarbeiten und stößt dabei auf die wesentlichen Fragen, die auf der Webseite beantwortet werden müssen“, sagt Tikrani. „Er bringt außerdem Kenntnisse aus anderen Branchen und Kommunikations-Know-How mit.“ Dazu gehören zum Beispiel die Suchmaschinenoptimierung der Texte und ein Auge für die richtigen Motive.
Die Auswahl eines geeigneten Content Management Systems verdient ebenfalls besonderes Augenmerk. „Es muss dem Redakteur erlauben, auch ohne Programmierkenntnisse, die Inhalte seiner Internetpräsenz schnell, unabhängig und flexibel zu ändern und zu ergänzen. „Damit ist der Grundstein zur Erfüllung der dritten Grundregel gelegt: die Seite kontinuierlich zu aktualisieren“, so Minou Tikrani. Hier sieht sie den größten Handlungsbedarf. „Ist die Broschüre gedruckt, kann nichts mehr verändert werden, eine Internetpräsenz dagegen ist niemals fertig“, sagt die 52-jährige Beraterin. Unternehmen, die nur kleine Budgets zur kontinuierlichen Pflege der Internetseite zur Verfügung haben, empfiehlt Minou Tikrani in Hilfe zur Selbsthilfe zu investieren. Häufig finden sich Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, die sich mit Begeisterung der Aufgabe widmen und dafür geeignet sind. Mit einer entsprechenden Schulung in der Bedienung des Systems und einem Textworkshop sind sie in der Regel in der Lage, News für das Internet zu schreiben. „Es muss nicht immer alles perfekt sein, oft genügen kleine Meldungen zu einem neuen Auftrag, ein Statement zu einer Branchenentwicklung oder das Teilen einer Nachricht.“
Teilen und Mitteilen sind die Grundregeln für Social-Media-Aktivitäten, die immer wichtiger werden. „Wir haben schon sehr viele gute Erfahrungen gemacht und positive Effekte für Business-to-Business-Klienten erzielt“, sagt Minou Tikrani. „Im Moment erkennen viele noch nicht das Potenzial, ich rate aber jedem, wenigstens dabei zu sein und zu beobachten, was die anderen so machen und davon zu lernen.“ Auch wenn die Farmatic-Seite noch nicht mit Social Media verknüpft ist, dieser Schritt steht kurz bevor und die Seite ist darauf vorbereitet.
Konstruktiv ist auf die Kommunikationsberatung von Business-to-Business-Unternehmen spezialisiert und wurde 1992 von der Architektin und Journalistin Minou Tikrani gegründet. Sie leitet das Team von acht Mitarbeitern gemeinsam mit Oliver Jahn. Konstruktiv hat Repräsentanzen in Bonn, Berlin und Zürich. Zu den Klienten zählen unter anderem die Dahler & Company Group, Strabag, Züblin, die Baumschule Bruns und der Tabakkonzern Reemtsma sowie Manager und Künstler. Neu im Netz aus dem Hause Konstruktiv PR ist die Versammlung Eines Ehrbaren Kaufmanns zu Hamburg e.V. – www.veek-hamburg.de.
Ansprechpartner für weitere Informationen: Konstruktiv PR-Beratungsgesellschaft mbH Minou Tikrani, Geschäftsführerin, tikrani@konstruktiv-pr.de Poststraße 14/16, 20354 Hamburg Telefon: +49 40 552003-0
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(1) Quelle: http://www.forschungsgruppe.de/Umfragen/Internet-Strukturdaten/ (15.12.2011)



